Die Schwiegermutter setzte mich unter Druck.

Aber ein einziger Anruf zerstörte ihr Drehbuch.

— Ach, Oksanochka, ich habe deine Gesichtscreme in die Toilette gespült.

Ich dachte, das sei abgelaufene Mayonnaise, das Döschen sah irgendwie so unscheinbar aus, — klimperte Viktoria Nikititschna mit ihren künstlichen Wimpern und spielte heilige Einfalt.

— Sei der alten Frau nicht böse, ich sorge doch nur für Ordnung.

Oksana blickte schweigend auf das leere Tiegelchen der französischen Creme für zehntausend Rubel, die ihr Mann ihr zum Hochzeitstag geschenkt hatte.

In ihrem Inneren kochte Lava, doch nach außen bewahrte sie eisige Ruhe.

Es war bereits die fünfte „Zufälligkeit“ in dieser Woche.

Mal war Oksanas Lieblingstasse wie von selbst vom Tisch gesprungen, mal landete ein halbes Päckchen Salz im Suppentopf.

— Kein Problem, Viktoria Nikititschna, — lächelte Oksana, obwohl ihre Kiefer sich verkrampften.

— Das war eine Creme gegen tiefe Falten und schlaffe Haut.

Ich hatte sie extra für Sie aufbewahrt, wollte Ihnen eine Überraschung machen.

Schade, jetzt müssen Sie sich wohl mit „Hausmitteln“ quälen.

Die Schwiegermutter verschluckte sich an der Luft, griff sich an den Hals, als würde sie die eigene Schlaffheit prüfen, und warf ihrer Schwiegertochter einen schmaläugigen Blick zu.

— Wirst du frech, Kindchen? — zischte sie, als sich die Tür zum Zimmer ihres Sohnes schloss.

— Nichts da.

Serjoschka wird bald begreifen, dass du nicht zu ihm passt.

Das Dorf steckt dir in jeder Pore, das kannst du mit keiner Creme übertünchen.

Alles hatte vor einem Monat begonnen.

Viktoria Nikititschna, eine Dame mit aristokratischen Ansprüchen und Meldeadresse in einer Plattenbau-Einzimmerwohnung in Ljublino, verspürte plötzlich eine existenzielle Sehnsucht.

„Ich bin so einsam, Sohn, mein Blutdruck spielt verrückt, ich habe Angst, allein zu sterben“, jammerte sie ins Telefon.

Sergej, eine gutmütige Seele, hielt es nicht aus und brachte seine Mutter zu ihnen in die geräumige Dreizimmerwohnung.

Der Plan war meisterhaft ausgearbeitet.

In Sergejs Anwesenheit war Viktoria Nikititschna ein Engel in Menschengestalt.

Beim Abendessen schob sie Oksana die besten Stücke zu, lobte sie (mit einem leichten Unterton der Herablassung) und nannte sie eine „tüchtige Hausfrau“.

— Unsere Oksanochka ist so geschickt, — säuselte sie, wenn Sergej von der Arbeit kam.

— Einfach zwar, greift nicht nach den Sternen, hat keine Institute für höhere Töchter besucht, aber ihren Borschtsch — da beißt du dir den Verstand aus!

Doch kaum fiel die Tür hinter Sergej ins Schloss, warf der „Engel“ die Flügel ab und ließ einen giftigen Stachel wachsen.

— Du wringst den Lappen aus wie eine Melkerin das Euter, Liebes, — zischte die Schwiegermutter und beobachtete, wie Oksana den Boden wischte.

— In gebildeten Familien macht man das nicht so.

Oksana richtete sich auf, stützte sich auf den Mopp und sah die Schwiegermutter interessiert an, die im Bademantel mit einem Kaffeefleck saß und Sonnenblumenkerne knabberte.

— Viktoria Nikititschna, entschuldigen Sie, aus welcher Intelligenz stammen Sie genau? — fragte Oksana ruhig.

— Aus der, die „Krieg und Frieden“ im Original liest, oder aus der, die in den Neunzigern Spiritus auf dem Markt verkauft hat, bis die Wirtschaftspolizei dem ein Ende setzte?

Serjoscha hat erzählt, dass Sie damals eine echte Business-Lady waren.

Die Schwiegermutter erstarrte mit einem Kern an den Lippen.

Ihr Gesicht überzog sich mit roten Flecken.

— Das war… Kleinunternehmertum!

Eine Zeit des Umbruchs! — kreischte sie und ließ die Schalen auf den frisch gewischten Boden fallen.

— Na klar, na klar, — nickte Oksana.

— Sie reden so viel über Etikette, spucken aber selbst die Schalen aufs Parkett.

Wie ein Kamel im Zoo, dem man keine Karotte gegeben hat.

Viktoria Nikititschna lief purpurrot an, wollte etwas erwidern, wedelte jedoch nur hilflos mit der Hand und zog sich unter lautem Schlurfen in ihr Zimmer zurück.

Oksana versuchte, mit ihrem Mann zu sprechen.

Behutsam, ohne Hysterie.

— Serjoscha, sie macht mich fertig.

Sie nennt mich eine Landeierin und ruiniert meine Sachen.

— Ksjusch, was denkst du dir da aus? — rieb sich Sergej müde den Nasenrücken.

— Mama vergöttert dich.

Sie hat mir gestern eine halbe Stunde lang erzählt, wie natürlich und gesund du bist.

Du bist einfach eifersüchtig.

Sie ist alt, ihr ist langweilig, halt es doch aus.

„Natürlich und gesund“ bedeutete in der Sprache von Viktoria Nikititschna „kräftige Stute“.

Oksana begriff: Klagen war sinnlos.

Männer glauben Fakten, nicht Emotionen.

Und Fakten hatte sie keine — die Schwiegermutter handelte geschickt, ohne Zeugen.

Der Konflikt eskalierte weiter.

Die Schwiegermutter ging von kleinen Gemeinheiten zu Grenzüberschreitungen über.

Sie begann, die Wäsche der Eheleute in den Schränken umzuräumen.

— Ich habe deine Unterwäsche sortiert, — verkündete sie beim Frühstück, als Sergej schon weg war.

— Die ist mir zu… vulgär.

Eine Frau soll ein Rätsel sein, keine Fleischtheke.

Ich habe alles in eine Tüte gepackt, nimm sie mit auf die Datscha, als Putzlappen.

Oksana stellte ihre Tasse langsam auf den Tisch.

— Viktoria Nikititschna, — ihre Stimme war leise, doch sie klang wie Stahl.

— Wenn Sie meine Wäsche noch einmal anfassen, fange ich an, Ihre Medikamente zu sortieren.

Und ich fürchte, ich werde Abführmittel mit Schlafmitteln verwechseln.

Stellen Sie sich den Effekt vor.

Man schläft und… peinlich.

— Bedrohst du mich?! — fuhr die Schwiegermutter auf.

Ich weiß, was Haute Couture und Stil sind, im Gegensatz zu dir!

Ich habe übrigens mit Auszeichnung Schneiderei- und Nähkurse im Offiziershaus abgeschlossen!

— Das sieht man, — nickte Oksana und blickte auf die Leopardenleggings der Schwiegermutter, die sich in ihre Hüften schnitten.

— Besonders an Ihrer Fähigkeit, Raubtiermuster mit der Figur eines müden Seehunds zu kombinieren.

Das ist wohl ein besonderer, offiziersmäßiger Chic.

Die Schwiegermutter zuckte zusammen, als hätte man ihr eine Ohrfeige verpasst, zog den Bauch ein, doch der wölbte sich verräterisch wieder vor, und sie stürmte schnaubend aus der Küche wie ein verbrühntes Huhn.

Doch Viktoria Nikititschna gab nicht auf.

Sie beschloss, alles auf eine Karte zu setzen.

Sie brauchte eine öffentliche Demütigung, damit Sergej endlich das „wahre Gesicht“ dieser Emporkömmlingin sah.

Der Anlass fand sich schnell — Sergejs Geburtstag.

Freunde und Kollegen kamen.

Oksana deckte einen prächtigen Tisch: gebackenes Kalbfleisch, Salate, hausgemachte Kuchen.

Alles war perfekt.

Als die Gäste Platz genommen hatten, ergriff die Schwiegermutter das Wort.

— Meine Lieben! — begann sie mit bezaubernder Stimme.

— Wie froh ich bin, dass es Serjoschka gut geht.

Natürlich ist unsere Oksanochka einfach, vom Land, ohne Manieren, aber wie sie sich bemüht!

Seht euch nur dieses Kalbfleisch an.

Ksjuscha hat in der Dorfzeit wohl Geflügel mit bloßen Händen gerupft, deshalb ist es etwas trocken.

Aber macht nichts, mit Mayonnaise geht es schon.

Und die Tischdecke… ein Fleckchen — hier.

Nun ja, auf dem Dorf isst man von Zeitungen, das ist verzeihlich.

Am Tisch hing eine peinliche Stille.

Sergej runzelte die Stirn.

— Mama, das Fleisch ist hervorragend, — sagte er.

— Ich meine es doch liebevoll! — schlug Viktoria Nikititschna die Hände zusammen.

— Ich will ihr nur helfen, eine Stadtlady zu werden.

Sonst ist es manchmal wirklich peinlich, Serjoscha.

Erinnerst du dich an Lenotschka, die Professorentochter?

Das war Zucht!

Und hier… nun ja, зато gesund, sie wird leicht gebären, wie auf dem Feld.

Oksana stand auf.

Ihr Gesicht war ruhig, doch in ihren Augen zuckten Blitze.

— Danke für Ihre Fürsorge, Viktoria Nikititschna.

Apropos Zucht und Manieren.

Sie erwähnen Lenotschka und Professoren so oft, dass ich beschlossen habe, Ihren Stammbaum zu überprüfen.

Serjoscha, erinnerst du dich, Mama sagte, ihr Urgroßvater sei ein Graf gewesen?

— Ja, — brummte Sergej.

— Ich habe im Archiv eine Anfrage gestellt, wollte eine Überraschung machen und ein Familienwappen bestellen, — Oksana zog ein gefaltetes Blatt aus der Tasche.

— Also, Ihr Urgroßvater hieß Nikifor und war kein Graf, sondern ein Stallknecht, der ausgepeitscht wurde, weil er Hafer gestohlen hatte.

Daher ist Ihre Vorliebe für „edles Blut“ verständlich — der Ruf der Vorfahren sozusagen.

Die Gäste prusteten.

Jemand lachte laut los.

Die Schwiegermutter wurde blass, dann hochrot.

— Du… du lügst! — kreischte sie.

— Freche Göre!

Landeierin!

Ich entlarve dich noch!

Du liebst Serjoscha gar nicht, du brauchst nur die Moskauer Anmeldung!

— Mama, genug! — schlug Sergej mit der Hand auf den Tisch.

— Du überschreitest Grenzen.

Das Fest war ruiniert, aber Viktoria Nikititschna begriff: Das war Krieg.

Und in diesem Krieg nahm man keine Gefangenen.

Eine Woche lang herrschte kalter Krieg im Haus.

Die Schwiegermutter schwieg, doch Oksana spürte: Der finale Schlag wurde vorbereitet.

Und sie irrte sich nicht.

Am Freitag ging Oksana einkaufen, und Sergej sollte spät nach Hause kommen.

Doch das Treffen wurde abgesagt, und er kam bereits um vier Uhr nachmittags heim.

Leise öffnete er die Tür, wollte eine Überraschung machen.

Aus der Küche drang die Stimme seiner Mutter.

Sie sprach mit jemandem am Telefon, laut, genüsslich, ohne sich im Ausdruck zu zügeln.

— …Ja, Ljudmila, ich sage dir, ich mache sie fertig.

Diese Kolchosbäuerin steht kurz vor dem Zusammenbruch.

Ich habe ihr gestern Enthaarungscreme ins Shampoo gemischt, soll sie kahl werden, das Scheusal.

Serjoscha ist blind, er liebt seine Mami, er glaubt seiner Mami.

Ich flüstere ihm schon ein, dass sie fremdgeht.

Ich habe gesagt, ich hätte gesehen, wie sie dem Nachbarn Blicke zuwarf.

Steter Tropfen höhlt den Stein!

Ich scheide sie bis Neujahr, merk dir meine Worte.

Und dann schiebe ich ihm deine Lenotschka unter.

Die Wohnung ist groß, für uns beide ist Platz, und die soll zurück in ihren Kuhstall und Mist schaufeln!

Sergej erstarrte im Flur.

Die Tüte mit dem Kuchen, den er zum Tee gekauft hatte, wäre ihm beinahe aus der Hand gefallen.

Er hörte zu, wie seine geliebte, arme, einsame Mutter, die er bemitleidet hatte, seine Frau mit Dreck übergoss.

Wie sie ihre Gemeinheiten gestand, bei denen einem die Haare zu Berge standen.

— Sie ist doch dumm, Ljuda! — redete die Schwiegermutter sich in Rage.

— Ich rede von Kunst, und sie glotzt mich mit ihren Schafsaugen an…

Denkt, weil sie gekocht hat, ist sie eine Königin.

Und ich habe ihr gestern extra einen Knopf vom Mantel abgerissen, als sie nicht hinsah.

Soll sie wie eine Bettlerin herumlaufen.

Hauptsache, richtig präsentieren.

Ich bin das Opfer, sie die Furie.

Ein Klassiker!

In diesem Moment kehrte Oksana vom Einkaufen zurück.

Sie öffnete die Tür mit ihrem Schlüssel und traf im Flur auf den bleichen Sergej.

Er legte den Finger an die Lippen und nickte zur Küche.

— …Ach, egal, Ljuda, die ist wohl zurück.

Ich spiele jetzt einen Herzinfarkt, Serjoscha soll ja denken, sie ist schuld, — beendete Viktoria Nikititschna das Gespräch.

Sie legte auf, zerzauste ihr Haar, holte tief Luft, um zu stöhnen, und drehte sich um.

In der Küchentür stand Sergej.

Neben ihm Oksana mit den Einkaufstaschen.

Die stumme Szene dauerte etwa drei Sekunden.

Viktoria Nikititschna wollte sich ans Herz fassen, doch als sie den eisigen Blick ihres Sohnes sah, blieb ihre Hand auf halbem Weg stehen.

— Serjoscha?

Du… du bist früh…

Und mir geht es so schlecht, das Herz sticht…

Die da hat mich so weit gebracht… — sie zeigte reflexhaft auf Oksana, doch ihre Stimme zitterte.

— Mach dir keine Mühe, Mama, — Sergejs Stimme war beängstigend ruhig.

— Ich habe alles gehört.

Alles.

Vom Shampoo, vom Knopf und von Lenotschka.

— Das ist nicht das, was du denkst! — kreischte die Schwiegermutter, als ihr der Boden unter den Füßen wegzog.

— Ich habe nur… gescherzt!

Wir haben ein Drehbuch besprochen!

Für eine Amateuraufführung!

— Ein Drehbuch? — fragte Oksana und stellte die Tüten ab.

— Nun gut, dann wird das Finale Ihres Stücks unerwartet.

— Mama, — Sergej sah auf die Uhr.

— Du hast zehn Minuten zum Packen.

— Was?! — riss Viktoria Nikititschna die Augen auf.

— Du schmeißt deine Mutter raus?!

Deine eigene Mutter?!

Wegen dieser… dieser…

— Wegen dieser Frau bin ich glücklich, — schnitt Sergej ihr das Wort ab.

— Und du hast versucht, meine Familie zu zerstören.

Ich schmeiße dich nicht raus.

Ich bringe dich nach Hause.

Nach Ljublino.

Dort ist dein Platz, wenn es dir hier so schlecht geht mit der „Kolchosbäuerin“.

— Ich fahre nirgendwohin!

Ich habe Bluthochdruck!

Ich sterbe gleich! — die Schwiegermutter sank auf einen Stuhl.

— Ach, lassen Sie das, Viktoria Nikititschna, — Oksana trat zu ihr und fasste sie ruhig, aber fest am Arm, damit sie nicht fiel.

— Blamieren Sie sich nicht.

Sie sind doch eine Aristokratin.

Sterben muss man schön, in Seide und mit Fächer, nicht in ausgelatschten Hausschuhen mitten in einer Küche, die Sie so hassen.

Im Moment sehen Sie aus wie eine Schauspielerin eines abgebrannten Theaters, die man mit faulen Tomaten beworfen hat.

Die Schwiegermutter rang nach Luft vor Wut, die Opfermaske fiel augenblicklich.

— Seid ihr verflucht! — zischte sie und richtete sich auf.

— Keinen Fuß setze ich hier je wieder hinein!

— Umso besser, — nickte Sergej.

— Vergiss deinen Pass nicht.

Die Fahrt nach Ljublino verlief in totenstiller Stille.

Viktoria Nikititschna saß auf dem Rücksitz, umklammerte ihre Tasche mit den Sachen und starrte aus dem Fenster.

Sie konnte noch immer nicht glauben, dass ihr genialer, durchdachter Plan in einem Augenblick zusammengebrochen war.

Sergej hielt den Wagen vor dem Eingang des alten Plattenbaus an.

— Die Schlüssel hast du, — sagte er, ohne sich umzudrehen.

— Lebensmittel bestelle ich dir per Lieferung.

Ruf mich nicht an.

Wenn ich bereit bin, mit dir zu reden, melde ich mich selbst.

Aber das wird nicht so bald sein.

Viktoria Nikititschna stieg aus dem Auto.

Sie stand im Wind, eine kleine, böse und einsame Gestalt vor der grauen Wand.

Sie wollte etwas Beleidigendes schreien, sie verfluchen, doch die Worte blieben ihr im Hals stecken.

Sergej trat aufs Gas.

Das Auto fuhr los und brachte ihn zurück — in ein sauberes, gemütliches Zuhause, in dem es nach Kuchen duftete, wo niemand spionierte und kein Salz in die Suppe schüttete.

Zu Hause wartete Oksana mit Tee auf ihn.

— Wie geht es dir? — fragte sie und umarmte ihren Mann.

— Geht schon, ich war ein Idiot.

— Warst, — stimmte Oksana zu und strich ihm über den Rücken.

— Aber du hast dich gebessert.

Und das ist die Hauptsache.

Übrigens, ich habe diese Enthaarungscreme überprüft, von der sie gesprochen hat.

Sie hat die Flaschen verwechselt.

Sie hat sie in ihren eigenen Haarbalsam gemischt.

Sergej hob den Kopf und sah seine Frau an.

In seinen Augen tanzten kleine Teufelchen.

— Das heißt?..

— Das heißt, Viktoria Nikititschna erwartet eine sehr „glatte“ Zukunft, — grinste Oksana.

— Karma ist so.

Es kommt zurück wie ein Bumerang, mit „Moment“-Kleber eingeschmiert.

Sie lachten.

Zum ersten Mal seit einem Monat war die Wohnung leicht und frei.

Und irgendwo in Ljublino betrachtete eine böse Frau in einer leeren Wohnung ihre lichter werdenden Haare im Spiegel und begriff, dass sie sich selbst bestraft hatte.