Rötung, Juckreiz und Schmerzen unter der Bauchfalte, unter der Brust, im Leistenbereich oder zwischen anderen Hautpartien verschlimmern sich besonders häufig in der kalten Jahreszeit.
Obwohl wir im Winter weniger an Schwitzen denken, löst gerade diese Jahreszeit oft Reizungen aus.

Warme Kleidung, dichte Stoffe, Überhitzung in Innenräumen, mangelnde Luftzufuhr und ständige Reibung schaffen unter den Hautfalten eine feuchte und warme Umgebung.
Für die Haut wird das zu einer echten Belastungsprobe.
Wenn ein Arzt derzeit nicht erreichbar ist, ist es wichtig, nicht untätig zu warten, sondern die Entzündung richtig zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.
Im Winter ist die Haut oft von mehreren Kleidungsschichten bedeckt.
Synthetische Stoffe lassen Luft schlecht durch und halten Feuchtigkeit zurück.
In Innenräumen kann man schwitzen, dann geht man hinaus in die Kälte und kommt anschließend wieder in die Wärme zurück.
Solche Temperaturschwankungen stören die Schutzschicht der Haut.
In den Hautfalten sammelt sich Schweiß, die Haut wird weicher, empfindlicher, und selbst normale Reibung durch Unterwäsche oder Kleidung kann eine anhaltende Reizung verursachen.
Beurteilen Sie zunächst sorgfältig, wie die betroffene Stelle aussieht.
Wenn die Haut nur rot, leicht geschwollen ist, juckt oder brennt, es aber keinen starken Geruch, keinen Eiter, kein starkes Nässen und keine tiefen Risse gibt, kann es sich um eine gewöhnliche Reizung durch Feuchtigkeit und Reibung handeln.
Wenn jedoch ein weißlicher Belag, schuppende Ränder, Bläschen, feuchte Stellen, unangenehmer Geruch, schmerzhafte Risse auftreten oder sich der Ausschlag schnell ausbreitet, besteht das Risiko einer Pilz- oder bakteriellen Infektion.
In einer solchen Situation können häusliche Maßnahmen allein unzureichend sein.
Das Wichtigste ist, das Problem nicht zu verschlimmern.
Man sollte die Hautfalte nicht dick mit fetten Cremes, Ölen oder Vaseline einreiben.
Solche Mittel können Feuchtigkeit im Inneren einschließen und die Entzündung verstärken.
Die Haut darf nicht mit Alkohol, aggressiven Antiseptika, Peelings oder starker Seife behandelt werden.
Das trocknet die bereits entzündete Oberfläche aus und verletzt sie zusätzlich.
Auch sollte man die Haut nach dem Duschen nicht mit einem Handtuch reiben.
Besser ist es, sie vorsichtig mit einem weichen Tuch abzutupfen und vollständig trocknen zu lassen.
Erste Hilfe beginnt mit sanfter Hygiene.
Waschen Sie die Stelle mit warmem Wasser oder mit einem Mittel ohne Duftstoffe, Farbstoffe und reizende Inhaltsstoffe.
Trocknen Sie die Haut danach gründlich, aber behutsam ab.
Man kann einen kühlen Luftstrom aus einem Haartrockner aus sicherer Entfernung verwenden, wenn dies keine Beschwerden verursacht.
Tragen Sie ein leichtes Schutzmittel nur auf trockene Haut auf.
Oft eignen sich Cremes oder Pasten mit Zinkoxid, Panthenol oder anderen milden Barrierekomponenten.
Sie helfen, Reibung zu verringern, feuchte Stellen zu trocknen und die Haut zu schützen.
Damit die Hautfalten weniger aneinanderreiben, kann man eine dünne sterile Mullkompresse oder ein weiches Baumwolltuch dazwischenlegen.
Es ist besser, lockere, atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Materialien zu wählen.
Wenn Sie stark schwitzen, sollte die Unterwäsche häufiger gewechselt und der problematische Bereich tagsüber nach Möglichkeit gelüftet werden.
Es gibt Anzeichen, bei denen man nicht warten darf.
Wenden Sie sich so schnell wie möglich an einen Arzt, wenn die Schmerzen stärker werden, pulsieren oder den Schlaf stören.
Gefährliche Symptome sind außerdem Eiter, starker Geruch, starkes Nässen, eine schnelle Ausbreitung der Rötung, erhöhte Körpertemperatur, Schüttelfrost, vergrößerte Lymphknoten, tiefe Risse, kleine Wunden oder Blut.
Wenn sich der Zustand nach drei Tagen sorgfältiger Pflege nicht bessert, ist ebenfalls eine fachärztliche Beratung erforderlich.
Ein solcher Ausschlag kann nicht nur eine Reizung sein, sondern auch eine Infektion, eine allergische Reaktion, ein Pilzbefall oder ein Zeichen einer anderen Hauterkrankung.
Während der Arztbesuch aufgeschoben wird, besteht Ihre Aufgabe darin, die Haut sauber, trocken und vor Reibung geschützt zu halten.
Das hilft, Juckreiz, Brennen und Schmerzen zu lindern.
Aber selbst wenn es besser wird, sollte man den Besuch beim Dermatologen oder Hausarzt nicht vollständig absagen.
Nur ein Arzt kann die genaue Ursache des Ausschlags feststellen und eine Behandlung auswählen, die wirklich zu Ihrem konkreten Fall passt.







