— Wir fliegen weg, und du kümmerst dich um die kranke Mutter deines Ex.

Eine Stunde später ließ ich die Schlösser austauschen und fuhr weg.

„Morgen um zehn bringe ich dir Antonina Petrowna.

Mach im Schrank das untere Fach für die Windeln frei.

Und kauf feuchte Unterlagen, ich habe keine Zeit, durch die Apotheken zu laufen.“

21:14 Uhr.

Ich las diese Nachricht dreimal.

Die Buchstaben tanzten vor meinen Augen.

Mein Gehirn weigerte sich, den Text zu begreifen.

Vor zwei Jahren hatte Anton seine Sachen gepackt.

Er war zu der zweiundzwanzigjährigen Milana gegangen.

Und jetzt schrieb mir seine neue Frau so etwas.

Ich wählte ihre Nummer.

Sie nahm sofort ab.

— Milana?

Hast du dich in der Nummer geirrt? — fragte ich und versuchte, ruhig zu atmen.

— Ksenja, fang jetzt nicht an zu hysterisieren, — ihre Stimme am anderen Ende klang sachlich.

— Du hast alles verstanden.

Morgen zieht Antonina Petrowna zu dir.

— Aus welchem Grund?! — ich sprang vom Sofa auf.

— Das ist die Mutter deines Mannes!

Was habe ich damit zu tun?

— Damit, Ksenja, dass Anton und ich wegfliegen.

Auf die Malediven.

Die Tickets haben wir schon im Frühjahr gekauft, — Milana biss laut in einen Apfel.

— Und Mama hatte vor drei Wochen einen Schlaganfall.

Sie ist halbseitig gelähmt.

— Und?

— Eine Pflegekraft kostet sechzigtausend im Monat! — empörte sich Milana.

— So viel Geld haben wir nicht übrig.

Anton steckt gerade bis über beide Ohren in Krediten wegen meines neuen Salons.

Und du lebst allein.

Du hast genug Platz.

— Seid ihr noch ganz bei Trost?

Ich bin für sie niemand!

— Du bist ihre ehemalige Schwiegertochter!

Ihr habt acht Jahre unter einem Dach gelebt! — Milana wurde lauter.

— Außerdem bist du Tierärztin.

Du weißt, wie man Bettschüsseln leert.

Und ich habe eine Maniküre und schwache Nerven.

Warte morgen auf sie.

Dann waren nur noch kurze Signaltöne zu hören.

Ich schleuderte das Handy aufs Bett.

Mein Herz schlug mir bis zum Hals.

Acht Jahre Ehe.

In diesen acht Jahren hatte Antonina Petrowna mich kein einziges Mal bei meinem Namen genannt.

Sie nannte mich immer nur „die da“.

„Die da hat die Suppe schon wieder versalzen.“

„Die da hat schon wieder Geld für ihre Klamotten verschwendet.“

Und als wir ihr Landhaus bauten, hatte ich vierhundertfünfzigtausend aus meinen Ersparnissen von vor der Ehe hineingesteckt.

Ich ging zum Fenster.

Meine Hände zitterten.

Wie waren sie überhaupt auf so eine Idee gekommen?

Am Morgen klingelte es an der Tür.

Es war halb acht.

Ich sah durch den Türspion und wich zurück.

Vor der Tür stand Anton.

Ich öffnete nur einen Spalt und ließ die Sicherheitskette eingehängt.

— Hallo, Ksjuscha.

Lässt du mich rein? — er lächelte schuldbewusst.

— Verschwinde, — antwortete ich knapp und wollte die Tür wieder schließen.

— Ksjucha, warte!

Hör mich doch wenigstens an! — Anton schob seinen Schuh in den Türspalt.

— Nimm den Fuß weg, sonst rufe ich die Polizei.

— Ksjuscha, bitte.

Es geht um Leben und Tod!

Sein Gesicht sah erschöpft aus.

Unter seinen Augen lagen dunkle Ringe.

Ich löste die Kette, ließ ihn aber nicht in die Wohnung.

Wir standen im Türrahmen.

— Was willst du, Anton?

Milana hat mir gestern schon alles geschrieben.

Ihr seid krank.

— Ksjuscha, du musst uns verstehen, — er legte flehend die Hände zusammen.

— Mamas rechte Seite ist gelähmt.

Sie kann sich nicht einmal allein hinsetzen.

— Tut mir leid.

Dann kümmert euch um ihre Behandlung.

Stellt eine Pflegekraft ein.

— Wir haben kein Geld, Ksjusch!

Ich habe ohnehin drei Millionen Kredit aufgenommen, um Milanotschkas Schönheitssalon zu eröffnen.

Morgen ist die feierliche Eröffnung, und am Freitag fliegen wir weg.

Die Reise ist nicht stornierbar!

— Das sind nicht meine Probleme.

— Ksjuscha, du bist doch stark! — Anton sah mich mit seinem treuherzigen Hundeblick an.

— Du hältst alles aus.

Aber Milana weint jede Nacht.

Sie hat eine empfindliche Psyche.

Schon beim Anblick einer Bettschüssel fällt sie in Ohnmacht.

— Deine neue Frau fällt also in Ohnmacht, und ich soll hinter deiner Mutter die Scheiße wegmachen? — vor Wut bekam ich kaum Luft.

— Anton, hast du überhaupt noch ein Gewissen?

— Aber du bist das doch gewohnt! — platzte es aus ihm heraus.

— Du behandelst doch Tiere.

Was macht das für einen Unterschied?

Ob ein kranker Hund oder ein Mensch?

Ich starrte ihn an und glaubte meinen Ohren nicht.

— Hast du gerade deine eigene Mutter mit einem kranken Hund verglichen?

— So habe ich das nicht gemeint! — Anton wurde rot.

— Du bist einfach medizinisch geschult.

Du weißt, wie das geht.

Und Mama … Mama hat sich in den acht Jahren an dich gewöhnt.

— Sie hasst mich! — schrie ich.

— Jetzt ist alles anders!

Sie hat vieles verstanden!

Ksjusch, nur für zwei Wochen.

Wir kommen von den Inseln zurück und holen sie sofort wieder ab.

— Geh, Anton.

— Ksjuscha, um unserer gemeinsamen Vergangenheit willen!

Du hast doch ein großes Herz!

— Wenn du in einer Sekunde nicht verschwunden bist, werfe ich dich die Treppe hinunter!

Ich schlug ihm die Tür direkt vor der Nase zu.

Der Schlüssel drehte sich im Schloss.

Vor Empörung zitterten mir die Knie.

Eine halbe Stunde lang trank ich in der Küche Baldriantropfen.

Ich beschloss, dass das alles nur ein schlechter Traum war.

Sie konnten sie nicht mit Gewalt hierherbringen.

Ich hatte frei und wollte nirgendwohin.

Die Wohnung gehörte mir, ich war sicher.

Ich irrte mich gewaltig.

Um zwei Uhr nachmittags hörte ich ein Kratzen im Flur.

Jemand machte sich am Schloss zu schaffen!

Mit einer Tasse Tee in der Hand erstarrte ich mitten im Wohnzimmer.

Ein Klicken.

Die Tür flog auf.

Ich hatte vergessen, dass Anton seinen Schlüssel für das untere Schloss nie zurückgegeben hatte.

Im Türrahmen stand Milana in einem rosa Trainingsanzug einer bekannten Marke.

Hinter ihr schoben zwei kräftige Möbelpacker einen Rollstuhl herein.

Darin saß Antonina Petrowna.

— Rein damit, Jungs, rein damit! — kommandierte Milana, ohne mich zu beachten.

— Fahrt sie direkt ins Wohnzimmer!

— Was macht ihr da?! — ich ließ die Tasse fallen.

Sie zerbrach in Scherben.

— Vorsicht mit dem Glas, — winkte Milana den Männern zu.

Sie schoben den Rollstuhl direkt auf meinen flauschigen Teppich, stellten zwei riesige schwarze Säcke auf den Boden und verließen schweigend die Wohnung.

Milana drückte jedem von ihnen einen Geldschein in die Hand.

— Raus aus meiner Wohnung! — schrie ich.

— Schrei nicht so, Ksenja.

Mama darf sich nicht aufregen, — Milana richtete ihre perfekte Frisur.

— In den schwarzen Säcken sind Unterlagen und Medikamente.

Du musst sie dreimal am Tag füttern.

Am besten püriertes Essen.

— Nimm sie sofort wieder mit!

Ich rufe die Polizei!

— Ruf an, wen du willst, — grinste Milana.

— Willst du eine Behinderte ins Treppenhaus stellen?

Na los.

Das fällt unter unterlassene Hilfeleistung.

Ich fahre jetzt.

Um vier habe ich meinen Termin für die Wimpernverlängerung.

Morgen ist die Saloneröffnung, ich muss glänzen.

Sie drehte sich um und ging einfach hinaus.

Das Schloss klickte trocken von der anderen Seite.

Sie hatte Antons Schlüssel mitgenommen und uns eingeschlossen.

Ich hatte meinen eigenen Schlüssel, aber als ich zur Tür kam, war der Aufzug schon nach unten gefahren.

Langsam drehte ich mich zum Rollstuhl um.

Antonina Petrowna saß regungslos da.

Ihre linke Hand lag leblos auf ihren Knien.

Die rechte Gesichtshälfte war leicht verzogen.

Aber ihre Augen …

Ihre Augen funkelten mit derselben Bosheit wie früher.

— Was starrst du so? — lallte sie.

Ihre Stimme war schwach, aber der Tonfall war unverändert.

— Bring Tee.

— Was? — ich war sprachlos.

— Bist du taub? — meine ehemalige Schwiegermutter verzog den Mund.

— Bring Wasser.

Und mach das Fenster zu, es zieht.

Bei dir hat es schon immer gezogen, du Nichtsnutz.

Ich stand über den Scherben meiner Tasse.

In meiner eigenen Wohnung.

Mit der Frau, die mir jahrelang das Leben schwer gemacht hatte.

— Verstehen Sie eigentlich, dass Ihre geliebte Schwiegertochter Sie gerade wie Müll bei mir abgeladen hat? — fragte ich leise.

— Milanotschka hat mich nicht abgeladen! — zischte Antonina Petrowna.

— Milanotschka ist müde!

Das Mädchen braucht Erholung.

Sie hat einen Salon, sie hat ein Geschäft!

Und du sitzt sowieso nur herum.

Du könntest der Mutter deines Exmannes ruhig ein wenig Respekt erweisen!

— Respekt erweisen? — ich lachte nervös.

— Du schuldest mir etwas! — erklärte die Alte.

— Du hast acht Jahre in meinem Haus gelebt!

— Haben Sie vergessen, dass ich dieses Haus mit meinem Geld renoviert habe? — ich begann zu zittern.

— Ich habe vierhundertfünfzigtausend in Ihr Dach gesteckt!

Und bei der Scheidung haben Sie mich mit einem einzigen Koffer vor die Tür gesetzt!

— Wage es nicht, mich anzuschreien, du Miststück! — Antonina Petrowna versuchte, mit ihrem gesunden Bein aufzustampfen, aber es klapperte nur die Fußstütze des Rollstuhls.

— Bring Tee, habe ich gesagt!

Und mach den Fernseher an.

Sie verstand nicht einmal, wie schlimm ihre Lage war.

Sie glaubte wirklich, Anton und Milana hätten richtig gehandelt.

Dass es gerecht war, sie bei mir abzuladen.

Weil ich das „Servicepersonal“ war.

Und Milana die „Göttin“.

Schweigend sah ich auf die schwarzen Säcke mit den Windeln.

Dann auf die unverschämte alte Frau im Rollstuhl.

Das Mitleid, das sich gerade in mir geregt hatte, verschwand spurlos.

— Es gibt keinen Tee, — sagte ich fest.

— Waaas? — zog sie das Wort.

— Machen Sie sich bereit, Antonina Petrowna.

Wir fahren zu einer Feier.

— Wohin? — zum ersten Mal lag Unsicherheit in ihrer Stimme.

Ich nahm mein Handy und öffnete die Taxi-App.

Wir fuhren mit dem Lastenaufzug nach unten.

Mit Mühe schob ich den schweren Rollstuhl.

Antonina Petrowna beschwerte sich die ganze Fahrt über.

— Ksenotschka, wohin schleppst du mich?!

Ich habe einen festen Tagesablauf!

Ich muss liegen!

— Sie müssen Ihre Familie unterstützen, Antonina Petrowna, — antwortete ich kalt.

— Heute ist ein wichtiger Tag für Ihren Sohn.

Ein Spezialtaxi mit Rampe wartete vor dem Haus.

Der Fahrer half, den Rollstuhl einzuladen.

Ich warf die beiden riesigen schwarzen Säcke in den Kofferraum.

Wir mussten nicht weit fahren, nur ins Stadtzentrum.

— Fahren wir ins Krankenhaus? — fragte meine ehemalige Schwiegermutter ängstlich und sah aus dem Fenster.

— Ich will nicht ins Krankenhaus!

Das Essen dort schmeckt nicht!

Und die Pflegerinnen sind grob!

— Nein.

Wir fahren zur Eröffnung des Schönheitssalons.

Antonina Petrowna erstarrte.

— Zum Salon?

Aber … Milanotschka hat gesagt, ich darf dort nicht hin.

Da ist die Presse.

Da sind angesehene Leute.

Ich verderbe ihnen die Feier … — murmelte sie fast panisch.

— Macht nichts.

Sie sind doch Familie, — ich lächelte kalt.

— Eine Familie sollte zusammen sein.

Der Wagen hielt vor riesigen Panoramafenstern.

Über dem Eingang hing ein Bogen aus rosa und goldenen Luftballons.

Darüber stand: „Beauty Bar Milana“.

Vor der Tür standen mehrere Luxusautos.

Laute Clubmusik lief.

Durch die Scheiben sah man Kellner, die Champagner auf Tabletts herumtrugen.

Es war eine echte Gesellschaftsparty.

Ich holte die schwarzen Säcke aus dem Auto.

Der Fahrer ließ die Rampe herunter, und gemeinsam brachten wir den Rollstuhl auf den Bürgersteig.

Meine Schwiegermutter klammerte sich mit der gesunden Hand an die Armlehne.

— Ksenka, wag es nicht! — zischte sie.

— Dreh um!

Anton wird dich umbringen!

— Soll er es versuchen, — presste ich hervor.

Ich schob den Rollstuhl direkt auf die Glastüren zu.

Der Wachmann am Eingang zog fragend die Augenbrauen hoch, aber ich stieß die Türen so kräftig auf, dass er einen Schritt zurückwich.

Wir fuhren in die geräumige Eingangshalle.

Es roch nach teurem Parfüm, Blumen und Kaffee.

Die Blitze der Fotografen blendeten.

Anton stand in einem nagelneuen blauen Anzug mit einem Glas in der Hand an der Rezeption.

Neben ihm strahlte Milana in einem engen roten Kleid.

Sie lachte und warf den Kopf zurück.

Ich schob den Rollstuhl direkt in die Mitte des Saals.

Die Räder glitten lautlos über die glänzenden weißen Fliesen.

Die Leute begannen zur Seite zu treten.

Plötzlich wirkte die Musik vor der entstandenen Stille gar nicht mehr so laut.

Anton drehte den Kopf.

Sein Lächeln verschwand langsam.

Das Glas in seiner Hand zitterte.

Milana folgte seinem Blick und blieb mit offenem Mund stehen.

— Überraschung! — sagte ich laut.

Ich stellte den Rollstuhl genau in der Mitte des Saals ab, direkt vor dem perfekten Paar.

Dann warf ich die beiden schwarzen Müllsäcke mit den Unterlagen schwungvoll auf den weißen Boden.

Einer der Säcke riss auf, und Packungen mit Feuchttüchern sowie eine blaue Gummiente fielen heraus.

Die Gäste begannen zu tuscheln.

Jemand zog sein Handy heraus und begann zu filmen.

— Was hast du hier verloren?! — zischte Anton und stürzte auf mich zu.

Sein Gesicht wurde fleckig rot.

— Warum hast du sie hierhergebracht, bist du verrückt?!

— Ich habe euch eure Mutter gebracht, — ich sprach laut genug, damit jeder im Saal mich hören konnte.

— Ihr habt sie anscheinend in meiner Wohnung vergessen.

Zusammen mit all diesem Zeug.

— Ksenia, verschwinde hier!

Du ruinierst unsere Präsentation! — kreischte Milana.

Die Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen, und sie zupfte nervös an ihrem Kleid.

— Ich gehe ja schon, — ich klopfte mir ruhig die Hände ab.

— Aber Antonina Petrowna bleibt.

In einer Stunde muss ihre Windel gewechselt werden.

Kommt ihr klar?

Ihr habt hier ja genug Kosmetik.

Falls nötig, könnt ihr ein bisschen pudern.

Antonina Petrowna saß im Rollstuhl.

Ihre Lippen zitterten.

Zum ersten Mal sah sie vollkommen elend und hilflos aus.

Sie blickte von unten zu ihrem vergötterten Sohn und zu ihrer perfekten Schwiegertochter.

— Antoscha … — rief sie heiser.

— Mein Sohn …

Anton sah seine Mutter nicht einmal an.

Er starrte mich voller Hass an.

— Nimm sie sofort wieder mit, — presste er durch die Zähne.

— Ich zahle dir, was du willst.

— Ihr schuldet mir bereits vierhundertfünfzigtausend für die Renovierung eures Daches, — grinste ich.

— Betrachtet das als mein Geschenk zur Eröffnung.

— Security! — schrie Milana und stampfte mit dem Absatz auf.

— Führt diese Verrückte raus!

Und rollt diese Alte ebenfalls nach draußen!

Sie verscheucht mir die Kunden!

Die Gäste schnappten hörbar nach Luft.

Sogar der Fotograf hörte auf zu fotografieren.

Antonina Petrowna starrte Milana entsetzt an.

Genau diese Milanotschka, die „müde“ war und „Erholung brauchte“, hatte sie gerade vor allen Leuten als Alte bezeichnet und verlangt, sie auf die Straße zu setzen.

— Milanotschka … — eine große Träne lief über die Wange meiner ehemaligen Schwiegermutter.

— Ich habe dir doch … ich habe dir doch meinen goldenen Ring zur Hochzeit geschenkt …

— Dann erstick doch an deinem Ring! — schrie Milana.

— Anton, tu endlich etwas!

Schaff sie beide hier raus!

Ich trat einen Schritt zurück.

— Mir reicht es.

Kümmert euch selbst um eure Familie.

Und den Schlüssel zu meiner Wohnung wirfst du besser weg, Anton, denn morgen lasse ich die Schlösser austauschen.

Ich drehte ihnen den Rücken zu und ging unter der totenstillen Aufmerksamkeit des gesamten Saals zum Ausgang.

Erst an der Tür hörte ich, wie Antonina Petrowna laut zu schluchzen begann und Milana hysterisch die Sicherheitsleute anschrie.

Ich trat hinaus, atmete die warme Augustluft ein und bestellte mir ein Taxi nach Hause.

Mein Handy klingelte ununterbrochen wegen Antons Anrufen, aber ich blockierte einfach seine Nummer.

Und wie hättet ihr an ihrer Stelle gehandelt?